Sonntag, 27. Februar 2011

A taste of India

Am Samstag den 5. Februar war "taste of India" und ich habe auch meinen Teil dazu beigetragen. Das ganze wurde von dem Rotary Yellowhead Club, einer von den drei Clubs in Prince George, organisiert. Seit Dezember habe ich mit einer Bollywood dance Gruppe für diesen Tag einen Tanz eingeübt. Wie das eben so ist im Leben, ist das ganze natürlich nicht ohne Hindernisse abgelaufen. Ich bin in die ganze Veranstaltung überhaut herein gekommen, weil ich mit Het auf dem Tri-Club-Dinner einen Tanz vorgeführt haben. Da der Taste of India von einem Rotary Club organisiert wurde, hat man uns gefragt, ob wir als Austauschschüler dort mit ein paar anderen Mädchen tanzen würden. Natürlich haben Het und ich zugestimmt. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich am Tag der Aufführung tanzen würde, auch wenn dort 650 Leute zuschauen würden, aber Het war es anscheinend nicht. Es war schon nicht einfach mit ihm den Tanz einzuüben, weil erst gefiel ihm die Musik nicht, dann war dieser move nicht gut genug, dann hatter er keine Lust oder er war müde, ein anderes Mal konnte er sich nicht eine Schritte merken. Es ist nicht einfach mit ihm und sein höchstes Gebot ist, dass er nur das macht was er will und wenn er etwas will, dann bekommt er es auch. Dieses und wahrscheinlich auch das erste Mal in seinem leben konnte er aber nicht bekommen was er wollte, weil wir sieben Mädchen und mit ihm acht Tänzer waren. In der letzten Woche vor der Aufführung hatte er immer Schmerzen in seinem Knie und am letzten Tag, in der letzten Minute, vor der Aufführung hatte er sich dazu entschlossen, nicht zu tanzen. Und dann, dann standen wir da.... Wir mussten zum Glück nicht den ganzen Tanz, sondern nur ein paar Schritte, neu einstudieren. Wir übten ungefähr drei Stunden am Freitag abend und zwei Stunden am Samstag morgen. Dann am Abend hatten wir die Aufführung. Ich habe nicht nur auf der Veranstalltung getanzt sondern auch Mendi, mit Hena Muster auf die Hände der Gäste malen, gemacht. 
Eigentlich war unser Tanz der Höhepunkt des Abends, das Puplikum war begeistert und wir waren einfach nur froh, dass wir es endlich hinter uns hatten.
Ihr könnt ech ja mal den Link anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=S5So3Y9mMng


Ich zeichne Mendi.

John und Tracy, meine 3. Gasteltern.

Ca. 650 Zuschauer

Unser Tanz.

Alle Tänzerinnen.

Just me :)
 

One day in Mackenzie

Am 30. Januar bin ich mit meinen Gasteltern nach Mackenzie gefahren, weil ich gerne mal snowshoeing gehen wollte. Das Wetter war wunderschön und es war für mich das erste Mal auf Snowshoes. Mein Gastvater und sein Sohn Ron (mein Gastbruder) haben mich auf einen Trip mitgenommen. Ron wohnt mit seiner Familie in Mackenzie und kennt sich super dort aus. Mackenzie ist nicht besonders groß, aber er ist trotzdem froh, dort zu wohnen. Meine Gasteltern haben auch mal dort gewohnt, aber sie sind vor ein paar Jahren nach Prince George gekommen.
Wir haben die Hunde mit zum snowshoeing genommen und wir sind über einen zugefrorenen See gelaufen. Im Wald gibt es extra einen Pfad fürs snowshoeing, der uns zu einem zugefrorenen Wassenfall gefürt hat, wo wunderschön die Sonne geschienen hat. Auf dem Pfad habe ich die großen tiefen Spuren von einem Moose gesehen, der durch den verschneiten Wald gelaufen ist. Aber trotzdem habe ich an diesem Tag vier Moose gesehen, als wir mit dem Auto nach Mackenzie und wieder zurück gefahren sind.








Mein Gastvater George und Ron(Gastbruder)




Ich stehe neben einem gefrorenen Wasserfall.


Ron

Chewy



Sonntag, 13. Februar 2011

Snowmobiling

Ich war schon zwei Mal Snowmobiling. Einmal bei sonnigem und einmal bei verschneitem Wetter.



die Snowmobile


Coffee Shop???

zugefrorener und verschneiter See

mein dritter Gastvater John

Whistler Weekend


Es ist jetzt schon wieder soooo lange her, dass ich in Whistler war. Am Donnerstag (20.01.11) fing das Abenteuer an. Es war eigentlich vorgesehen, dass ich morgens in die Schule gehe und danach direkt zum Flughafen sollte. Daraus wurde aber nichts, weil es über Nacht so viel geschneit hatte, dass wir am anderen Morgen nicht aus dem Haus bzw. unserer Straße heraus kamen, also hatte ich den ganzen Tag Schulfrei. Ich war mir noch nicht einmal sicher, ob mein Flug heute überhaupt nach Vancouver gehen würde, aber wir hatten Glück und landeten, zwar mit Verspätung, am Vancouver Flughafen. Dort wurden Alejandro, Het, Ivalou und ich auch schon von Tove und Petrie erwartet. Nun waren wir Austauschschüler aus dem Norden von BC vollständig. Als nächstes gingen wir Abendessen und dann wurden wir auf unsere Gastfamilien verteilt. Tove und ich waren zusammen in einer Gastfamilie, die nur aus Gasteltern bestand. Dort hatten wir die ganze untere Etage für uns alleine.
Am nächsten Morgen hieß es für uns früh aufstehen, denn es ging weiter nach Whistler. Bevor wir nach Whistler fuhren, trafen wir die anderen Austauschschüler, die in Vancouver wohnen, an der Busstation, denn sie mussten mit dem Bus nach Whistler fahren. Der schönste Augenblick ist die Begrüßung, wenn man die Anderen nach vier Monaten wieder sieht und sich in die Arme läuft und umarmt, als würde man sich schon ewig kennen. Uns Austauschschüler verbindet irgendetwas, etwas das zusammen hält und nie langweilig wird. Wir sind wie eine große Familie, die aus ganz vielen verschiedenen Ländern und Sprachen besteht. Dann gab es erst einmal Lunch und danach sind wir zu der Highschool in Whistler gefahren, wo wir den Sketch für die Outbound Orientation im Mai geübt und zusammengestellt haben. Zum Abendessen wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Sara aus Spanien und ich waren zusammen in einer Familie, also eigentlich hatten wir nur Gasteltern, die super nett waren. Nach dem Abendessen sind wir zum olympischen Sliding Centre gegangen und haben uns dort einen Intercontinental Cup in Skeleton angeschaut. Natürlich hat Deutschland neben Canada gewonnen und wir haben uns die Siegerehrung angeschaut. Da ich meine deutsche Flagge dabei hatte, wussten alle, dass ich Deutsche bin und schon stand ich neben den deutschen Skeletonfahrern im flashlight der Kameras. Dann habe sie noch meine Flagge mit Autogrammen gefüllt und ich habe einen Blumenstrauß zugeworfen bekommen, den einer von ihnen zur Siegerehrung bekommen hat. Die deutschen Skeletonfahrer waren Lena Joch, David Lingmann, Sophia Giebel, Alexander Gaszner, Alexander Kröckel und Sarah Sartor.
Am Samstagmorgen ging es dann gleich auf die Piste. Wir Austauschschüler wurden in Gruppen aufgeteilt und bekamen einen Ski oder Snowboard Lehrer mit dem wir den ganzen Tag zusammen waren und der uns geführt hat, denn die Berge dort sid nicht mit dem kleinen Hardenberger Skilift zu vergleichen. Wir haben uns den ganzen Tag auf Blackcomb aufgehalten und für unsere letzte Abfahrt sind wir dann mit der Gondla von der Blackcomb Bergspitze zur Whistler Mountain Bergspitze gefahren. Dann sind wir von der Spitze ganz oben, zum Ende des Berges ganz unten gefahren. Es war einfach unbeschreiblich uns schön. Am Abend hatten wir dann ein Dinner mit beiden Rotary Clubs aus Whistler und es war richtig unterhaltsam. Hanne aus den Niederlande hatte an dem Tag Geburtstag und ich glaube sie wir diesen Geburtstag nicht so schnell wieder vergessen. Sie hat eine riesige Geburtstagstorte bekommen, alle haben für sie „Happy Birthday“ gesungen, sie war mit allen Austauschschülern zusammen und hat einen wunderschönen Tag auf der Bergspitze von Whistler erlebt......was will man mehr zum Geburtstag!!!!!
Am anderen morgen haben wir uns alle noch einmal getroffen und für ein paar Informationen und Gespräche zusammengesetzt. Danach noch schnell ein schönes Gruppenfoto geschossen und dann ging`s auch schon fast auf den Heimweg. Wir haben noch schnell einen kleinen run durch Whistler Village gemacht und ein paar Fotos dort geschossen, damit wir auch sagen können, dass wir auch dort waren. Wir hatten nicht so viel Zeit, weil die Anderen wieder den Bus nach Vancouver nehmen mussten. Danach hieß es aber wirklich Abschied nehmen und bis zum nächsten Mal. *schluchzt*
Die Restlichen von uns, die nicht mit dem Bus fahren mussten, (einer davon war ich) mussten sich nicht so beeilen, weil wir erst Abends in Vancouver unseren Flug nehmen mussten. Auf dem Weg von Whistler nach Vancouver haben wir an einer Stelle am Ozean angehalten und Fotos gemacht. Es war so unglaublich schön, denn die Sonne war am scheinen, keine einzige Schneeflocke zu sehen und es war wie die ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Als wir dem Nachts in Prince George am Flughafen aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, hat mal davon aber nichts mehr gespürt. Ich dachte nur: „Welcome back in Prince George, the city in NORTH BC.” Aber was solls, dafür habe ich einen RICHTIGEN Winter erlebt!!!!!
Nach dem langen und aufregenden Wochenende ohne viel schlaf, habe ich mein Bett schon rufen gehört, als ich unten meinen ersten Schritt in die Haustür gesetzt habe.
Jose und ich

Vancouer
Jose, ich und Hanne

Tove und ich

Louis und ich


Skeleton Eis-Bahn
Highschool in Whistler
Nora, David Lingmann, ich und Alexander Kröckel *smile*

Das deutsche Team

Die deutschen Sieger

Meine Flagge und Alex Kröckel hält die Blumen zu werfen bereit, die zufälltig in meinen Händen landen *freu*
Belgien, Belgien, Mexico, Czech Republic, Deutschland, Mexico und Thailand


Whistler Mountain

Ich und Alejandro


die Gondla

Whistler von oben



Whistler Village

Ich und Louis (ich komme mir auf dem Foto irgendwie so klein vor, oder ist Louis eifach zu groß?)

Ich und Francois

Hanne und ihr Birthday cake

Meine Flagge mit Autogrammen :D

Das Haus meiner Gasteltern in Whistler

Mr. Moose

Nora und Sara

Ich und die geschenk bekommenen roten Rosen.

die 5 olympischen Ringe

Zwei Rebounds, die in der Schweiz waren, und ich.

Gruppenfoto

alle Inbounds

Whistler Village


das Meer


Ivalou

Tove, ich Alejandro,Ivalou und Het