Es ist jetzt schon wieder soooo lange her, dass ich in Whistler war. Am Donnerstag (20.01.11) fing das Abenteuer an. Es war eigentlich vorgesehen, dass ich morgens in die Schule gehe und danach direkt zum Flughafen sollte. Daraus wurde aber nichts, weil es über Nacht so viel geschneit hatte, dass wir am anderen Morgen nicht aus dem Haus bzw. unserer Straße heraus kamen, also hatte ich den ganzen Tag Schulfrei. Ich war mir noch nicht einmal sicher, ob mein Flug heute überhaupt nach Vancouver gehen würde, aber wir hatten Glück und landeten, zwar mit Verspätung, am Vancouver Flughafen. Dort wurden Alejandro, Het, Ivalou und ich auch schon von Tove und Petrie erwartet. Nun waren wir Austauschschüler aus dem Norden von BC vollständig. Als nächstes gingen wir Abendessen und dann wurden wir auf unsere Gastfamilien verteilt. Tove und ich waren zusammen in einer Gastfamilie, die nur aus Gasteltern bestand. Dort hatten wir die ganze untere Etage für uns alleine.
Am nächsten Morgen hieß es für uns früh aufstehen, denn es ging weiter nach Whistler. Bevor wir nach Whistler fuhren, trafen wir die anderen Austauschschüler, die in Vancouver wohnen, an der Busstation, denn sie mussten mit dem Bus nach Whistler fahren. Der schönste Augenblick ist die Begrüßung, wenn man die Anderen nach vier Monaten wieder sieht und sich in die Arme läuft und umarmt, als würde man sich schon ewig kennen. Uns Austauschschüler verbindet irgendetwas, etwas das zusammen hält und nie langweilig wird. Wir sind wie eine große Familie, die aus ganz vielen verschiedenen Ländern und Sprachen besteht. Dann gab es erst einmal Lunch und danach sind wir zu der Highschool in Whistler gefahren, wo wir den Sketch für die Outbound Orientation im Mai geübt und zusammengestellt haben. Zum Abendessen wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Sara aus Spanien und ich waren zusammen in einer Familie, also eigentlich hatten wir nur Gasteltern, die super nett waren. Nach dem Abendessen sind wir zum olympischen Sliding Centre gegangen und haben uns dort einen Intercontinental Cup in Skeleton angeschaut. Natürlich hat Deutschland neben Canada gewonnen und wir haben uns die Siegerehrung angeschaut. Da ich meine deutsche Flagge dabei hatte, wussten alle, dass ich Deutsche bin und schon stand ich neben den deutschen Skeletonfahrern im flashlight der Kameras. Dann habe sie noch meine Flagge mit Autogrammen gefüllt und ich habe einen Blumenstrauß zugeworfen bekommen, den einer von ihnen zur Siegerehrung bekommen hat. Die deutschen Skeletonfahrer waren Lena Joch, David Lingmann, Sophia Giebel, Alexander Gaszner, Alexander Kröckel und Sarah Sartor.
Am Samstagmorgen ging es dann gleich auf die Piste. Wir Austauschschüler wurden in Gruppen aufgeteilt und bekamen einen Ski oder Snowboard Lehrer mit dem wir den ganzen Tag zusammen waren und der uns geführt hat, denn die Berge dort sid nicht mit dem kleinen Hardenberger Skilift zu vergleichen. Wir haben uns den ganzen Tag auf Blackcomb aufgehalten und für unsere letzte Abfahrt sind wir dann mit der Gondla von der Blackcomb Bergspitze zur Whistler Mountain Bergspitze gefahren. Dann sind wir von der Spitze ganz oben, zum Ende des Berges ganz unten gefahren. Es war einfach unbeschreiblich uns schön. Am Abend hatten wir dann ein Dinner mit beiden Rotary Clubs aus Whistler und es war richtig unterhaltsam. Hanne aus den Niederlande hatte an dem Tag Geburtstag und ich glaube sie wir diesen Geburtstag nicht so schnell wieder vergessen. Sie hat eine riesige Geburtstagstorte bekommen, alle haben für sie „Happy Birthday“ gesungen, sie war mit allen Austauschschülern zusammen und hat einen wunderschönen Tag auf der Bergspitze von Whistler erlebt......was will man mehr zum Geburtstag!!!!!
Am anderen morgen haben wir uns alle noch einmal getroffen und für ein paar Informationen und Gespräche zusammengesetzt. Danach noch schnell ein schönes Gruppenfoto geschossen und dann ging`s auch schon fast auf den Heimweg. Wir haben noch schnell einen kleinen run durch Whistler Village gemacht und ein paar Fotos dort geschossen, damit wir auch sagen können, dass wir auch dort waren. Wir hatten nicht so viel Zeit, weil die Anderen wieder den Bus nach Vancouver nehmen mussten. Danach hieß es aber wirklich Abschied nehmen und bis zum nächsten Mal. *schluchzt*
Die Restlichen von uns, die nicht mit dem Bus fahren mussten, (einer davon war ich) mussten sich nicht so beeilen, weil wir erst Abends in Vancouver unseren Flug nehmen mussten. Auf dem Weg von Whistler nach Vancouver haben wir an einer Stelle am Ozean angehalten und Fotos gemacht. Es war so unglaublich schön, denn die Sonne war am scheinen, keine einzige Schneeflocke zu sehen und es war wie die ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Als wir dem Nachts in Prince George am Flughafen aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, hat mal davon aber nichts mehr gespürt. Ich dachte nur: „Welcome back in Prince George, the city in NORTH BC.” Aber was solls, dafür habe ich einen RICHTIGEN Winter erlebt!!!!!
Nach dem langen und aufregenden Wochenende ohne viel schlaf, habe ich mein Bett schon rufen gehört, als ich unten meinen ersten Schritt in die Haustür gesetzt habe.
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| Jose und ich |
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| Vancouer |
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| Jose, ich und Hanne |
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| Tove und ich |
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| Louis und ich |
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| Skeleton Eis-Bahn |
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| Highschool in Whistler |
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| Nora, David Lingmann, ich und Alexander Kröckel *smile* |
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| Das deutsche Team |
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| Die deutschen Sieger |
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| Meine Flagge und Alex Kröckel hält die Blumen zu werfen bereit, die zufälltig in meinen Händen landen *freu* |
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| Belgien, Belgien, Mexico, Czech Republic, Deutschland, Mexico und Thailand |
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| Whistler Mountain |
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| Ich und Alejandro |
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| die Gondla |
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| Whistler von oben |
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| Whistler Village |
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| Ich und Louis (ich komme mir auf dem Foto irgendwie so klein vor, oder ist Louis eifach zu groß?) |
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| Ich und Francois |
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| Hanne und ihr Birthday cake |
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| Meine Flagge mit Autogrammen :D |
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| Das Haus meiner Gasteltern in Whistler |
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| Mr. Moose |
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| Nora und Sara |
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| Ich und die geschenk bekommenen roten Rosen. |
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| die 5 olympischen Ringe |
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| Zwei Rebounds, die in der Schweiz waren, und ich. |
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| Gruppenfoto |
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| alle Inbounds |
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| Whistler Village |
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| das Meer |
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| Ivalou |
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| Tove, ich Alejandro,Ivalou und Het |