Donnerstag, 23. Dezember 2010

Merry Christmas

Ich befinde mich im Moment etwas im Weihnachtstress und habe deshalb nicht immer so viel Zeit, um meinen Blog mit neuen Berichten und Fotos zu füllen. Eigentlich kann ich gar nicht alles schreiben, was ich hier erlebe, weil es einfach zu viel und unbeschreiblich ist. Trotzdem versuche ich euch die wichtigsten und schönsten Ereignisse zu übermitteln.
Außerdem möchte ich mich bei allen bedanken die Weihnachten an mich gedacht haben, obwohl ich mich momentan auf der anderen Seite der Welt befinde, und mir ein Paket geschickt oder eine nette Karte geschrieben haben. Oma und Opa aus Lüdenscheid: Ich habe euer Paket vor ein paar Wochen bekommen und euren Brief habe ich gestern erhalten. Oma, Opa und Kurt: Ich habe euer Paket zu Nikolaus bekommen und mein Rotary Club hat sich sehr über die Plätzchen gefreut. Mama und Papa: Auch euer riesiges Paket habe ich bekommen, wie ihr schon wisst. Wenn ich mehr von euch erhalte, werde ich mich melden. Vielen Dank für eure lieben Grüße aus dem Sauerland!
Ich wünsche allen meinen Freunden und Familienmitgliedern und wer sonst noch alles dazugehört ein wunderschönes Weihnachtsfest und Gottes Segen und einen guten Start im neuen Jahr 2011!!!!!

Montag, 20. Dezember 2010

Christmas Party in Smithers

Es ist jetzt schon wieder zwei Wochen her, dass ich mich mit den anderen Austauschschülern aus dem Norden BC`s in Smithers getroffen habe. Dort waren wir von Donnerstag bis Sonntag (09.-12.12.10) und haben bei Rotary Familien gewohnt. Wir waren fünf Jungen und zwei Mädchen. Ivalou aus Frankreich und ich waren zusammen in einer Familie.
Mein erster Moos.
Am Donnerstag machten wir uns morgens mit einer Rotarierin auf den Weg nach Smithers. Wir fuhren ca.5 Stunden auf der selben Highway. Mal sahen wir nur Wälder, mal fuhren wir um einen großen See herum oder durchquerten kleine Orte. Es war eigentlich ganz schön und mal etwas anderes. Als wir gerade ein paar Minuten aus PG heraus waren, habe ich meinen ersten Moos gesehen und gleich einige Fotos gemacht. 
Als wir in Smithers angekommen waren, haben wir Schüler darauf gewartet, dass uns unsere Gasteltern abholen und in der Zwischenzeit haben wir uns untereinander beschäftigt und ausgetauscht. Der Rest des Abends war nicht besonders spannend, denn wir haben mit unseren Gastfamilien zu Abend gegessen und Ivalou und ich mussten uns "Eclipse" angucken. Meine Gastfamilie dort hatte ein riesiges Haus mit drei Etagen, vier Badezimmern und Technik auf dem neusten Stand. Außerdem hatten sie zwei Töchter die glaube ich 7 und 10 Jahre alt waren. Die jüngere von beiden war so aufgeregt, dass wir für die paar Tage bei ihnen gewohnt haben und hat uns alles gezeigt und erzählt, was wir wissen sollten.
Am Freitag und Samstag Morgen ging es dann für den ganzen Tag von 10 bis 15 Uhr auf die Piste. Von der Bergspitze aus konne man ganz weit über die verschneite Landschaft und die Stadt hinweg schauen. Alle von uns sind Snowboard gefahren oder haben es versucht, weil es für die meisten das erste Mal war, dass sie überhaupt Schnee gesehen und angefasst haben. Es hat richtig Spaß gemacht und das Wetter war auch gut.
Alle sieben Austauschschüler.





Alejandro und Jordin.

*Ich*


Auf der Spitze des Berges.

Verschneite Tannenbäume.

Ein Teil der Skipiste.
Jose und Ivalou.

Ich liebe mein Snowboard :)
Am Freitag Abend hatten wir dann die Christams Party vom Smithers Rotary Club. Eigentlich sollten alle Austauschschüler Gebäck aus ihrem Land mitbringen, was dort versteigert werden sollte. Natürlich hatte Het nichts, weil er noch nie in seinem Leben irgendetwas gebacken hat. Er hat sogar letztens zum ersten Mal ein Gemüse geschnitten, was für ihn eine Prämiere war. Noe und Jose aus Mexiko und Brasilien haben sich das auch ganz einfach gemacht - sie haben einfach ganz normale Plätzchen mit Zuckerguss gebacken und sich ein nettes Märchen dazu einfallen lassen, dass das traditionelle Weihnachtplätzchen aus Mexiko wären. Ich habe mir damit natürlich etwas mehr Mühe gemacht und das berühmte "Berliner Brot" gebacken, welches für $60 versteigert wurde. Applaus bitte! Nicht nur dort bin ich damit berühmt geworden, sondern auch bei meinen Gastfamilien. Ich musste schon drei Bleche backen und zwei Mal das Rezept übersetzen :)
Weihnachtsgebäcke für die Versteigerung.

Noe und ich.  

Ivalou, Alejandor und ich.

Ich, Het und Ivalou.

Santa Claus und ich.



















Am Sonntag sind Het, Alejandro und ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Alejando wohnt in Burns Lake und ist nur bis dahin mit uns gefahren. Wenn ihr Zug hört, dann dürft ihr aber nicht an die Züge aus Deutschland sondern aus Canada denken, die ganz anders und viel langsamer sind. Für die Strecke von Smithers nach Prince George haben wir mit dem Auto ca. fünf Stunden und mit dem Zug etwas über sieben Stunden gebraucht. Dafür kann man sich im Zug besser bewegen und es ist mal etwas anderes. Ich hatte aber immernoch Het an meiner Seite, der zum ersten Mal in seinem Leben Zug gefahren ist. Er hat alle paar Minuten auf seine Uhr geguckt und gesagt wie langweilig ihm doch wäre. Ich dagegen war einfach nur müde und habe versucht zu schlafen.
Auf der Fahrt mit dem Zug.

Alejandro, Het und ich.

Donnerstag, 25. November 2010

Planänderung

Hier bin ich mal wieder!!!! Ich wollte euch eigentlich nur ein paar kleine Informationen geben, was den Familienwechsel betrifft. Ich werde meine Familie nämlich nicht wie geplant nach Weihnachten wechseln, sondern viel früher, vorraussichtlich am Samstag den 04.12.10. Eigentlich freue ich mich schon auf meine neue Familie!!! Nicht nur das Datum, sondern auch meine nächste Familie hat sich geändert.
Ich werde Weihnachten auch mit zwei Familien feiern. Mit meiner momentanen Familie, den Trumans, werde ich den 1. Weihnachttag und Heiligabend mit meiner zweiten Familie, den Stedeforts, verbringen. Das Weihnachten hier in Canada wird sowieso nicht so wie in Deutschland gefeiert, aber dazu werde ich noch in meinem Bericht über mein Weihnachtsfest kommen......
Wenn jemand meine nächste Adresse haben möchte, dann schreibt mich einfach an z.B. E-Mail, facebook, icq......
Falls mir jemand ein Weihnachtspaket schicken möchte oder schon abgeschickt hat, was aber erst nach meinem Familienwechsel ankommt, wird das kein Problem sein und die Trumans werden es weiter an mich geben. Es wäre aber gut, wenn ihr die Post mit meinem Namen beschriftet, damit auch jeder weiß, dass sie für mich bestimmt ist.

Montag, 15. November 2010

Es schneit, es schneit......

.......kommt alle aus dem Haus, die Welt sieht wie verzaubert aus.......
Der Winter hat begonnen und jetzt gibt es kein zurück mehr!!!! Eigentlich hatten wir unseren ersten Schnee schon am letzten Montag, aber der Schnee ist noch nicht so richtig liegen geblieben. Über die Woche hinweg hat es manchmal geregnet und die Sonne geschienen. Da ich auf dem Berg wohne, habe wir mehr Schnee, als die Leute unten in der Stadt. Das ist immer ganz witzig, denn als ich z.B. heute aus der Schule gekommen bin hat es unten in Downtown geregnet und als ich mit dem Bus nach Hause den Berg herauf gefahren bin, hat es im Hart geschneit. Schon ein paar Leute haben mir erzählt, dass wir normalerweise schon richtig viel Schnee haben müssten und das dieser November einer der wärmsten seit Jahren ist, aber letztes Jahr als die Olympischen Winterspiele hier in Canada waren, war der Winter ja auch schon so schlecht und die hatten kaum Schnee hier.
Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass ich noch einen langen und kalten Winter in Canada erleben werde und dass er unvergesslich und aufregend wird, sodass ich mich danach auf den Sommer freuen kann.

Vergesst alles, was ich da oben geschrieben habe!!!!!! Diese Woche hatten wir -30°C und wir haben auch noch mehr Schnee bekommen. Seit gestern ist es wieder etwas wärmer geworden und es hat heute den ganzen Tag geschneit. Aber das ist noch lange nicht alles, denn es wird noch viiiiiel mehr dazu kommen. 

Montag, 8. November 2010

Tri Club Foundation Dinner


Am Samstag (06.11.10) hatte alle Rotary Clubs von Prince George ein großes Dinner mit einer Versteigerung und Entertainment. Das ganze hat in einer Kirche stattgefunden und es waren um die 80 Rotaryer und Gäste anwesend. Es gab Unmengen an Essen, Sachen für einen guten Zweck zu ersteigern, gute Unterhaltung und viele nette Leute. Wir drei Austauschschüler waren natürlich auch anwesend. Damit man uns auch gut erkennen und uns von canadiern unterscheiden konnte, haben wir brav unsere Rotary Blazer getragen - die sich allmählich mit vielen Erinnerungen füllen, lebendig und bunt werden. Ich durfte an dem Abend wieder Bekanntschaften mit einer Masse von Leuten machen, was mich sehr gefreut hat. Aber wir Austauschschüler waren natürlich nicht um Sonst anwesend, denn wir sollten auch unseren Beitrag an der Veranstaltung leisten. Het und ich haben einen Tanz eingeübt, was uns viel Zeit und Konzentration gekostet hat, aber als es dann soweit war, hat eigentlich alles funktioniert. Ich bin den ganzen Abend so aufgeregt gewesen, weil wir den Tanz machen mussten. Aber letztendlich hat es Spaß gemacht und das Publikum hat es auch so aufgenommen.







Halloween.....

....ohne einen Kürbis aus zu kratzen und ein Muster herein zu schnitzen?? Nein, aber nicht in Nordamerika!!!! Meine Schwester Derae und ich haben uns gleich an die Arbeit gemacht. Erst haben wir uns ein schönes Kürbisgesicht gegoogelt und dann konnte es auch schon losgehen.

Letztes Wochenende hatten wir Halloween und das muss natürlich gefeiert werde. Am Freitag in der Schule hat sich natürlich jeder verkleidet, die Schüler und auch die Lehrer. Dann gab es noch einen Wettbewerb, wer das beste Kostüm hat. Ich war glaube ich, einer der wenigen, die sich nicht verkleidet hat. Am Sonntag (31.10.10) konnte ich aber nicht mehr vor Halloween fliehen!!! Ich war die Nacht von Sonntag auf Montag mal wieder bei Bob und bin von dort aus in die Schule gegangen. Abends habe ich dann verschiedene Kostüme anprobiert und mich für die Hexe entschieden. Als ich dann fertig war, bin ich mit der Enkelin von Bob losgezogen und wir haben "Trick or Treat" gemacht. Wir waren aber nicht die einzigen - denn jeder macht hier mit, wenn es darum geht, so viele Süßigkeiten zu bekommen wie in seine Taschen packen. Ich habe noch nie so ein Halloween erlebt. Die Menschen hier in Canada lieben es und man kann es auch erkennen, denn jeder gibt sich unheimlich Mühe, sein Haus so feierlich und gruselig wie Möglich zu schmücken. Aber am andern Morgen hat man nicht mehr viel davon gesehen, da alles wie vom Herdboden verschluckt war. Danach sind wir zum College Heights gefahren, wo ich das alljährliche Feuerwerk bewundern konnte. Dass war ein unvergessliches Halloween Fest :)








 

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Youth Conference

L. nach R.:Greg, Alejandro, ich, Het
Von Donnerstag bis Samstag (21.-23.10.10) hatte ich ein Youth Conferencein meiner Schule. Alle Leaders bzw. Schüler aus verschiedenen Städten aus BC kamen nach PG für diese Confernece. In diese Veranstaltung wird viel Geld investiert um meine Generation zu fördern. Es wurden Reden von verschiedenen Leuten gehalten und es wurden Workshops angeboten. Insgesamt waren an der ganzen Veranstaltung ca. 400 Leute beteiligt. Rotary war einer der Sponsoren und wir Austauschschüler mussten Rotary präsentieren. Um Verstärkung zu bekommen, wurde Alejandro von Mexico aus Burns Lake nach PG geholt. Het(Indien), Greg(Frankreich), Alejandro(Mexico) und ich waren die Stars unter den anderen Leaders. Wenn man ein Austauschschüler ist, ist man zum Teil etwas Besonderes! Wir mussten an den Rotary Workshops teilnehmen, welche von Rotarymitgliedern meines Rotary Clubs vertreten wurden, und mussten viele Fragen der Anderen Teilnehmer beantworten. Aber nicht nur, sondern wir lernten, was die Aufgaben eines Leadership sind und spielten Spiele zur Kommunikation und Vertrauen.
 
Am Anfang verstand ich nicht so ganz den Sinn des großen Aufwands dieser Conference, aber gegen Ende wurde es mir klarer. Der Freitag war sehr anstrengend, weil ich von morgens 9 bis Abends 20 Uhr da war. Aber der Samstag dagegen war total toll und hat Spaß gemacht, denn wir hatten zum Abschluss der Conference ein großes Dinner und anschließend einen Dance. Alle haben sich schieck gemacht für diesen Dance und als es dann endlich soweit war, haben wir die Turnhalle der PGSS gerockt und Party gemacht. Die anderen und ich haben getanzt bis zum Ende (also für mich war Ende gegen 22.30Uhr, weil mich denn meine Gastmutter Linda abgeholt hat. Dank dieser Conference hatte ich ein schönes Wochenende und durfte viele nett Leute kennen lernen. Einige kommen aus PG und andere aus anderen Städten aus BC, aber leider waren nicht so richtig Schüler aus meiner Schule dabei.
Letzte Woche wohnte ich auch nicht in meiner eigentlichen Gastfamilie, sondern bei meinem Club Präsidenten Bob und seiner Frau Linda, weil meine Gasteltern in Arizona im Urlaub waren. Normalerweise wohne ich auf der einen Seite von PG, im Hard, aber Bob lebt auf der anderen Seite, im Wetsgate. Das war aber kein Problem für mich, denn meine Schule ist genau in der Mitte. Mir hat es bei Bobs Familie auch sehr gut gefallen, denn das Haus von ihnen ist sehr groß und ich hatte auch ein größeres Zimmer dort.